Greenpeace Aktionstage am OZEANEUM

Welle machen für Meere ohne Plastikmüll

Die Vermüllung der Meere mit Plastik schreitet ungebremst voran. Ob große Plastiktüten oder winzigste Plastikteilchen – Kunststoffe in den Meeren beeinträchtigen inzwischen hunderte von Tierarten.

Bei den Aktionstagen vom 24. bis 28. Juli im OZEANEUM informiert Greenpeace darüber, wie feste und flüssige Mikrokunststoffe aus Kosmetik die Meeresumwelt und Menschen belasten. Greenpeace zeigt, dass Kosmetikhersteller wie Beiersdorf oder Henkel-Schwarzkopf Kunststoffe in ihren Produkten einsetzen – trotz vorhandener Alternativen und obwohl sich die Branche freiwillig verpflichtet hat, auf Mikroplastik zu verzichten. „Die Kosmetikhersteller müssen endlich aufhören, unsere Meere mit Plastik zu verschmutzen. Kunststoffe haben egal in welcher Form in Duschgels, Haarsprays und Co. nichts zu suchen“, sagt Greenpeace-Meeresexpertin Sandra Schöttner.

Bei den Aktionstagen in Stralsund wird Greenpeace eine zwei Meter große Nivea-Duschgel-Flasche mit der Aufschrift „Plastik inside“ vor dem OZEANEUM aufstellen. Mithilfe einer Checkliste im Visitenkartenformat beraten Euch Ehrenamtliche von Greenpeace, wie Ihr beim nächsten Einkauf Plastik in Kosmetik erkennen könnt. Als Besucher des Museums könnt Ihr außerdem Wasserproben aus deutschen Flüssen und Meeressand auf Plastikteile untersuchen. Es gibt eine Unterschriftenaktion mit der Forderung an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), Mikrokunststoffe in Kosmetik umfassend zu verbieten.

Wann: 24. bis 28.07.2017, von 10 bis 17 Uhr

Wo: im/vor dem OZEANEUM

Weitere Termine:  07.08. bis 11.08., 19.09. bis 21.09., 23.10. bis 27.10.