Aktuelles

Neues Pokémon?

Was Ihr auf dem Bild seht ist weder ein Pokémon noch eine animierte Comicfigur. Das Tier heißt Dumbo-Krake und lebt in der Tiefsee im Atlantik. Seinen Namen verdankt der Oktopus dem Disney-Elefanten, weil er neben seinen acht Fangarmen noch zwei Flossen am Kopf hat, die an Ohren erinnern. Süß? Auf jeden Fall! Aber nicht klein, denn er kann bis zu zwei Meter lang werden! Neugierig? Dann ab ins OZEANEUM zum Meer für Kinder! Ob Du ihn findest?

Neues aus dem NAUTINEUM

Ab Dienstag könnt auch Ihr es im NAUTINEUM bewundern: die Rede ist von einem Seezeichen, dass mehr als 160 Jahre alt ist! Gefunden und geborgen wurde es zwar schon im Februar 2013 von dem Überwachungsschiff "ARKONA", aber niemand wusste, was dieses rostige Metallding eigentlich ist. Dass es sich um ein Seezeichen aus dem Zeitraum um 1850 handelt, wurde erst durch genaue Untersuchungen herausgefunden. Wo es überhaupt gefunden wurde und wie groß es ist könnt Ihr im NAUTINEUM, jeden Dienstag von 10 bis 16 Uhr herausfinden!

In die Welt der Meere abtauchen

Darßer NaturFilmFestival

Vom 05. bis 09. Oktober findet das Darßer NaturFilmFestival statt. Das OZEANEUM beteiligt sich daran und zeigt über das Netzwerk "MeeresBürger" vier beeindruckende Dokumentationen. Als Besucher könnt Ihr den stürmischen Atlantik, atemberaubende Haiarten, sowie die traumhaften Küsten Südafrikas erleben.

Wann: 09. Oktober, 12:30 bis 17 Uhr

Wo: im Kinosaal des OZEANEUMs (untere Ebene in der Ausstellungshalle "Riesen der Meere")

Kostenfrei für Besucher des OZEANEUMs

Mehr Informationen zum Filmprogramm gibt's hier.

Werdet zum Plastikpiraten!

Plastikpiraten-das Meer beginnt hier! Die Citizen-Science-Aktion für Jungendliche (Bild: BMBF)

Dass der langlebige Plastikmüll unsere Weltmeere verschmutzt und für viele Meerestiere zur Todesfalle wird, wisst Ihr sicher. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016/2017 habt Ihr jetzt vom 16. September bis 18. November die Möglichkeit, aktiv zu werden und Wissenschaftlern wichtige Daten zu liefern. Als Bonus winkt sogar ein Gewinn! Teilnehmen können alle, die zwischen 10 und 16 Jahre alt sind. Na dann- Plastikpiraten ahoi!

Mehr Infos zum Citizen-Science-Projekt und Materialien zum downloaden findet Ihr hier:

Plastikpiraten - das Meer beginnt hier!

Schreibwettbewerb BlueFiction

Meere und Ozeane interessieren Euch brennend und Ihr seid zwischen 12 und 26 Jahre alt? Perfekt, denn dann könnt Ihr bei dem Schreibwettbewerb organisiert vom Wissenschaftsjahr 2016*17-Meere und Ozeane sowie dem Onlinemagazin Lizzy.net mitmachen. Alle Infos dazu findet Ihr hier!

Arktis ohne Eisbären?

Sie gehören zum Nordpolarmeer wie einige Pinguinarten zur Antarktis: Eisbären. Doch die Lebensbedingungen für die Verwandten des Braunbären werden immer unwirtlicher. Polarforscher der Universität Washington haben Satellitendaten der NASA von 1979 bis 2014 ausgewertet. Das Ergebnis: das Eis schmilzt im Frühjahr dreieinhalb Wochen eher und im Herbst friert es dreieinhalb Wochen später zu. Das bedeutet für die Eisbären u.a. weniger Zeit, um nach Nahrung auf Packeis zu suchen und sich Fettreserven anzufressen. Es bedeutet gleichzeitig auch, dass sie mehr Zeit bis zur nächsten Kälteperiode überbrücken müssen. Möglicherweise fehlt trächtigen Weibchen dann die Energie, um ihre Jungen großzuziehen. Heute wissen wir, dass Eisbären im Laufe der Erdgeschichte sehr viel Zeit brauchten, um in so einem Lebensraum wie der Arktis existieren zu können. Der menschengemachte Klimawandel droht jetzt, die Art auszulöschen. Je eher es uns also gelingt, etwas dagegen zu tun, desto besser.

Archiv

Me(e)hr Schutz

Vor ungefähr 3 Wochen war durch den Präsidenten der USA Barack Obama das weltweit größte Meeresschutzgebiet vor der Küste von Hawaii entstanden (etwa 1,5 Millionen Quadratkilometer). Nun hat er auf der internationalen Konferenz "Our Oceans" ein neues Schutzgebiet im Atlantik ausgerufen: das Northeast Canyons and Seamounts Marine National Monument vor der Küste Neuenglands. Es umfasst ungefähr 12.700 Quadratkilometer und hat Forscher zum Staunen gebracht. Sie haben in dem Gebiet Unterwasser-Canyons und Unterwasser-Berge entdeckt, die tiefer sind als der Grand Canyon in Arizona (Arizona ist ein Bundesstaat im Südwesten der USA und die tiefste Schlucht, die im Grand-Canyon-Nationalpark liegt ist 450 km lang!). Auch leben dort viele seltene und schützenswerte Tierarten wie Tiefsee-Korallen. Großbritannien hat auf der Konferenz Schutzzonen um seine Überseegebiete im Pazifik und Atlantik ausgerufen (rund 1 Million Quadratkilometer). Zum Vergleich: Deutschland hat eine Größe von knapp über 357.000 Quadratkilometern. 

Buckelwale können aufatmen

Buckelwal-Bestände haben sich gut erholt (Foto: Johannes-Maria Schlorke/ OZEANEUM Stralsund).

Buckelwale wurden in der Vergangenheit stark bejagt und an den Rand der Ausrottung getrieben. 1970 sah es noch denkbar schlecht für sie aus. Nun hat die Umweltbehörde NOAA (USA) gute Neuigkeiten: 9 der insgesamt 14 Buckelwal-Populationen weltweit sind nicht mehr vom Aussterben bedroht. NOAA-Managerin Eileen Sobeck sagt Grund dafür sind die internationalen Schutzmaßnahmen.Wir freuen uns und hoffen, dass auch die restlichen 5 Populationen bald dazu gehören und die Tiere sowie ihr Lebensraum besser geschützt werden.

Einfach mal "QRAZY" sein

Wusstet Ihr, dass Ihr auch ohne zu sprechen mit Eurer Familie kommunizieren könnt? Das geht gar nicht? Doch! Mit unseren bunten Türanhängern! Die Datei zum downloaden findet Ihr hier.

Meere und Ozeane

Sie sind faszinierend und noch voller Geheimnisse: unsere Meere und Ozeane. Aber dieser Lebensraum ist durch das Verhalten des Menschen massiv bedroht.

Ein Animationsfilm des Projektes WissensWerte zeigt dies anschaulich:

WissensWerte: Meere und Ozeane

Information für Lehrer und Eltern: der Film unterliegt einer Creative Common Lizenz und darf kostenfrei genutzt und weiter gegeben werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hjem kjære hjem

Das ist norwegisch und bedeutet: Home sweet home, also: zu Hause ist's am Schönsten. Unser OZEANEUM-Tauchteam ist nämlich seit gestern wieder zurück von seiner Expeditionsfahrt nach Norwegen. Bereits einen Tag vorher angereist sind unter anderem: 2 Seeteufel, eine Grundelart, die noch nicht in unseren Aquarien gezeigt wurde und ein Lumb. Ein was? Ein Lumb. Das ist ein Fisch, der vom Aussehen an einen Leng erinnert. Der Lumb hat aber eine durchgehende Rückenflosse und ist kräftiger als der Leng. Vorerst sind die Tiere bei uns hinter den Kulissen, um sich an ihre neue Heimat in unseren Aquarien zu gewöhnen.

Noch ein Konsorte!

Schon gesehen? Im MEERESMUSEUM in der Altstadt ist jetzt auch ein Weißgefleckter Oktopus in den Aquarien zu sehen. Der zu den Kopffüßern zählende Oktopus kann seine Farbe der Umgebung anpassen und ist etwa 60 cm lang! Den tropischen Meeresbewohner und einige andere Verwandte könnt Ihr Euch im Rahmen unseres spannenden Jahresthemas "Kraken & Konsorten" ansehen- es lohnt sich! 

Wer "tümmelt" sich denn da?

Die Rede ist von einer Delfinart, die seit einigen Tagen in der Kieler Förde beobachtet werden kann. Die Meeresexperten sind sich ziemlich sicher: das ist ein Großer Tümmler! Vom kleinen Belt bis zum Nord-Ostsee-Kanal ist das Tier bisher geschwommen. Solch' ein Ereignis lockt natürlich viele Besucher an. In den vergangenen Tagen sind sogar Menschen ins Wasser gesprungen, um dem Tier möglichst nahe zu kommen. Das ist aber keine gute Idee, sowohl für den Delfin als auch für die Badenden. Denn Delfine sind Raubtiere. Ein erwachsenes Exemplar kann mehrere hundert Kilo wiegen und bewegt sich im Wasser viel besser als wir Menschen. Dr. Michael Dähne, Kurator für Meeressäuger am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund rät vom Schnorcheln und Baden ab. Man könne nicht wissen wie das Tier reagiert, wenn es sich bedrängt fühlt.

400 Jahre alt und an Kälte gewohnt

Man weiß immer noch sehr wenig über sie: Eishaie. Jetzt haben dänische Wissenschaftler um den Meeresbiologen Julius Nielsen herausgefunden, dass die auch als Grönlandhai bezeichnete Art mehrere hundert Jahre alt werden kann- Wahnsinn! Mehr über die faszinierenden Bewohner der arktischen Gewässer könnt Ihr hier nachlesen.

Übrigens: Im OZEANEUM und MEERESMUSEUM könnt Ihr ausgewählten Haien ganz nahe kommen. Einfach mal vorbeischauen!

Meer erleben in Warnemünde

Am 17. September ist der 31. "Ocean Cleanup Day" (Aktionstag gegen Meeresmüll) in Warnemünde. Mit dabei: das Team der „Werde Stranddetektiv!-Tour“ des Deutschen Meeresmuseums! Von 10 bis 14 Uhr werden wir zwischen Strandaufgang 3 und 4 vor Ort sein. In dieser Zeit könnt Ihr auf eine spannende Entdeckungstour am Meer gehen. Ausgerüstet mit Kescher und Lupe begebt Ihr Euch gemeinsam mit dem Museumsteam auf die Suche nach Strandschätzen. Entdeckt welche Meerestiere und -pflanzen an der Ostseeküste zu Hause sind und welche Dinge überhaupt nicht ins Meer gehören!

Noch mehr Informationen findet Ihr hier.

Unterwegs im Nordatlantik

Es gibt Neuigkeiten und Fotos von unserem Tauchteam aus dem OZEANEUM! Wie tief in Norwegen getaucht wurde und was man dabei alles so beachten muß erfahrt Ihr hier.

Auf nach Norwegen!

Am 26. August startete das Tauchteam des OZEANEUMs Stralsund um Taucheinsatzleiter Henning May seine Expedition an die nordnorwegische Küste von Ålesund. Dort sollen neue Tiere für die Aquarien des Museums gesammelt werden. Kein leichtes Unterfangen: insgesamt zweieinhalb Tonnen Material sind mit auf Reisen. Wie kommt dieses Gewicht zustande? Zum Teil durch die spezielle technische Ausrüstung, die für lange Tauchgänge nötig ist. Auch der wissenschaftliche Leiter des Deutschen Meeresmuseums Dr. Timo Moritz ist mit dabei. Er bestimmt vor Ort Meerestiere und wird Funde für die Sammlung des Museums mitbringen. Ein kleinen Einblick in den stürmischen Arbeitstag unserer Kollegen könnt Ihr Euch in einem kleinen Video auf Facebook ansehen: https://www.facebook.com/ozeaneum

Einfach riesig

Er ist neu im MEERESMUSEUM und bis zu 30 Zentimeter lang: der Riesen-Einsiedlerkrebs! Als weltweit Größter unter den marinen Einsiedlerkrebsen lebt er unter komfortablen Bedingungen im MEERESMUSEUM: allein. Grund dafür ist das Fressverhalten des Tieres: er nimmt einfach das was ihm vor die Schere schwimmt. Ihm und zahlreichen anderen faszinierenden Bewohnern tropischer Meere könnt Ihr täglich von 10:00-17:00 Uhr im MEERESMUSEUM begegnen.

Schweinswale- bald besser geschützt?

Schweinswal (Foto: Michael Dähne, Deutsches Meeresmuseum)

Am Donnerstag, den 01.09.2016 trafen sich die Mitgliedsländer des ASCOBANS Abkommens (Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See) in Helsinki. Ergebnis des Treffens: ein neuer Schutzplan, der auch dem in der Ostsee heimischen Schweinswal zugute kommen würde. Inhalt des Plans: Unter anderem Vorschläge für alternative Fischereimethoden. Noch verfangen sich jährlich zahlreiche Schweinswale in den Netzen von Fischern und sterben dadurch qualvoll als ungewollter Beifang. In der zentralen Ostsee leben schätzungsweise nur noch unter 500 Schweinswale. Die Länder empfehlen zudem, den Stress der für die Kleinwale durch uns Menschen entsteht, zu verringern, beispielsweise bei Planung und Bau von Offshore-Windanlagen (Windparks auf dem Meer). Auch soll der Meeresboden besser erforscht werden. Inwiefern ist er mit Schadstoffen belastet? Und welche Auswirkungen hat dies möglicherweise auf die Wale? Ob der Schutzplan in den Mitgliedsländern umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Weiß und selten

Wo ist hier der Schwertwal? (Foto: J.-M. Schlorke/ Ozeaneum Stralsund)

Was ist weiß, hat Zähne und lebt im Meer? Ein Schwertwal. Glaubt Ihr nicht? Gibt es aber. Forscher haben erst kürzlich fünf bis acht dieser seltenen Tiere im nördlichen pazifischen Ozean entdeckt. Es handelt sich dabei um sogenannte Albino-Schwertwale. Diesen auch Orcas genannten Meeressäugetieren fehlt im Gegensatz zu Ihren Verwandten die schwarze Färbung der Oberseite. Das liegt daran, dass Ihr Körper zu wenig Pigmente herstellt. Ein Foto könnt Ihr Euch hier ansehen. Übrigens: im OZEANEUM habt Ihr die Chance, das originalgroße Modell eines (Nicht-Albino-) Orcas zu bestaunen.

Das Rätsel um den Wal im Greifswalder Bodden

Ende Juli wurde er das erste Mal gesehen, aber nicht erkannt. Es hiess der Wal habe keine Rückenfinne. Wale ohne Rückenfinne sind sehr seltene Irrgäste in der Ostsee. Dabei kommen nur wenige Arten in Frage. Es wurde also überlegt: ist es ein Narwal, Glattwal oder Weißwal (Beluga)? Filmaufnahmen einer Urlauberfamilie halfen Anfang August dann das Rätsel zu lösen: es ist ein Buckelwal! Buckelwale sind in allen Ozeanen zu Hause und wandern zwischen Sommer- und Winterquartieren. Dabei kommt es immer mal wieder vor, dass sie bis in die Ostsee vordringen. Kein Problem? Nur fast. Denn die Tiere müssen ihren Weg auch wieder zurück in den Atlantik finden. Außerdem ist für dieses Exemplar ungewöhnlich, dass er selten und nur kurz an der Oberfläche zu sehen war. Insgesamt 17 Meldungen hat das Deutsche Meeresmuseum erhalten. Wir hoffen, dass er sich schön voll frisst und seine Reise dann gestärkt gen Süden fortsetzt.

Comicfigur in der Tiefe

Amerikanische Forscher haben vor der Küste Kaliforniens in ca. 900 Meter Tiefe ein Tier entdeckt, dass eher an eine Comicfigur erinnert als an ein Lebewesen, das in der Tiefsee zu Hause ist. Die Rede ist vom sogenannten Stoppelkalmar (Rossia pacifica)! Die Videoaufnahme der Forscher mit ein paar Informationen zur Lebensweise des Tiefseebewohners könnt Ihr Euch hier ansehen.

Noch mehr zur Artenvielfalt und Lebensweise von Kraken, Sepien, Nautiliden und Kalmaren erfahrt Ihr im Rahmen unseres Jahresthemas im MEERESMUSEUM und OZEANEUM:

Jahresthema 2016 im Deutschen Meeresmuseum

Familiensommer 2016

Familiensommer 2016 im MEERESMUSEUM und OZEANEUM.

Noch bis zum 04. September habt Ihr mit Euren Familien Gelegenheit, im MEERESMUSEUM und OZEANEUM den Familiensommer 2016 zu erleben. Werdet kreativ in der Tiefseewerkstatt, beobachtet unsere tierischen Kollegen bei Schaufütterungen oder geht bei einer ErlebnisTour auf Entdeckungsreise durch unsere spannenden Museen! Das komplette Programm findet Ihr hier:

zum Familiensommer

 

 

Bei Nacht und Nebel!

Die Lange Nacht des offenen Denkmals im OZEANEUM erleben! (Foto: S. Maehden/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund)

Am Samstag, den 3. September ist wieder die "Lange Nacht des offenen Denkmals". Das OZEANEUM öffnet für Euch und Eure Familien ab 20 Uhr seine Türen. Unser diesjähriges Motto lautet dabei "Stralsund über und unter Wasser". Ihr dürft gespannt sein...! 

Natürlich hat auch das MEERESMUSEUM etwas Tolles für Euch vorbereitet. Das bunte Spektakel auf dem Nordhof beginnt ab 19:00 Uhr. Ich sage nur soviel: Was für ein Zirkus...! Neugierig? Mehr Informationen findet Ihr hier:


OZEANEUM - Lange Nacht des offenen Denkmals

MEERESMUSEUM - Lange Nacht des offenen Denkmals

Time to say goodbye

Das FÖJ von Sven im OZEANEUM ist zu Ende. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagen wir: DANKE. Und wie lautet Svens Resümee? Hier könnt Ihr es nachlesen.

 

Hautnah dabei: Florian mit Tierpfleger André Oetjen bei der Fütterung des pazifischen Riesenkraken (Foto: Romy Kiebel/ Ozeaneum Stralsund)

Arm in Arm mit Strakan

Endlich sind Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern. Zeit fürs Baden am Strand, Faulenzen oder Herumtoben in der Natur. Florian Schröder aus Stralsund freute sich noch auf etwas ganz anderes: aus über 800 Einsendungen der diesjährigen Osteraktion gewann der Siebenjährige den Hauptgewinn: einen Besuch bei den Kraken im OZEANEUM. Am 26. Juli war es dann endlich soweit.

Nach einer kurzen Einführung zu Kraken, Kalmaren und Co. ging es direkt hinter die Kulissen an die Aquarien der superschlauen Meeresbewohner, wo Florian die beiden Pazifischen Riesenkraken streicheln und füttern konnte. Besonders fasziniert war der junge Stralsunder von den einzeln beweglichen Saugnäpfen und der Neugierde, mit der der Krake seine Hand erkundete.

Noch bis zum 4. September könnt Ihr mit Euren Familien als Museumsbesucher die Kraken im Rahmen des Familiensommers in den Aquarienrundgängen erleben.

Aufgetaucht & abgezählt!

Kegelrobben im Greifswalder Bodden gesichtet! ( Foto: J.-M.-Schlorke/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund)

Unsere Wissenschaftler waren am 14.07.2016 zum Kegelrobben-Monitoring im Greifswalder Bodden unterwegs. Wir freuen uns, dass sich die wendigen Raubtiere wieder bei uns ansiedeln und sich anscheinend auch bei schlechtem Wetter pudelwohl fühlen!

"Werde Stranddetektiv!"-Tour

Das Deutsche Meeresmuseum lädt Euch ein, als Stranddetektiv auf die Suche nach Strandschätzen zu gehen! Welche Meerestiere und -pflanzen sind an der Ostseeküste zu Hause? Mit Kescher und Lupe ausgestattet, könnt Ihr die spannenden Fundstücke bestimmen. Und wer weiß, vielleicht finden sich auch Dinge, die überhaupt nicht ins Meer gehören?

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Mitmachen ist kostenfrei - kommt einfach an den Strand und findet unser Team mit seinem Detektiv-Bollerwagen!

Die genauen Termine und Treffpunkte findet Ihr hier:

zu den Stranddetektiv-Terminen

Einzelne Termine können bei schlechtem Wetter abgesagt werden.

Stranddetektiv-Beutel werden verteilt, solange der Vorrat reicht.

Familiensommer 2016 im MEERESMUSEUM und OZEANEUM.

Familiensommer 2016

Sommerzeit ist Ferienzeit! Vom 25. Juni bis 04. September findet im MEERESMUSEUM und OZEANEUM der Familiensommer 2016 statt. Als Museumsbesucher könnt Ihr Mikroskopieren, kreativ werden, unter Anleitung Kalmare sezieren und an interessanten Führungen teilnehmen! Das komplette Programm findet Ihr hier oder auf der folgenden Seite:

zum Familiensommer

 

 

Greenpeace-Aktionstage im OZEANEUM: Basstölpel beim Nestbau (©Felix Jachmann/Greenpeace)

Greenpeace Aktionstage

Ob im arktischen Eis, in den Tiefen der Ozeane, am australischen Riff oder am Ostseestrand: Plastikmüll verdreckt in unvorstellbaren Ausmaßen unsere Meere und Strände.

Bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoff gelangen jährlich von Land aus ins Meer. Geschätzte 150 Millionen Tonnen Plastikmüll haben sich dort bereits angesammelt.

„Die Meere verkommen vom größten Lebensraum zur größten Müllkippe der Welt. Es ist höchste Zeit, diese gigantische Umweltverschmutzung zu stoppen“, sagt Sandra Schöttner, Meeresschutz-Expertin von Greenpeace.

Bei den Aktionstagen der Umweltschutzorganisation vom 08. bis 12. August erfahren Besucher des Ozeaneums, was jeder Einzelne tun kann, um die Meere vor Plastikmüll zu schützen. Anhand von Mitmachaktionen, Bildtafeln und Broschüren zeigen Ehrenamtliche von Greenpeace, was die Ursachen und Auswirkungen von Plastikmüll in den Meeren sind und welche Wege es gibt, das Müllproblem zu lösen.

 

Die nächsten Termine:  08.-12.08., 20.-22.09., 24.-28.10.

Uhrzeit: 10 bis 17 Uhr            Ort: OZEANEUM

Basstölpel beim Nestaufbau auf Helgoland (Foto: R. M. Lehmann/ Greenpeace)

„Greenpeace und das Meer – die Vortragsreihe“

Tatort Meer – ist das Meer eine Müllkippe?

Immer größere Mengen Plastikmüll verschmutzen die Weltmeere. Auch die Munition der letzten Weltkriege rostet auf den Meeresböden. Gefährliche und giftige Substanzen aus Bomben gelangen an die Strände von Nord- und Ostsee.

Über diese Abfälle und die Gefahren für Mensch und Tier berichtet Lothar Hennemann. Im Anschluss ist Zeit für Fragen! Der Vortrag findet um 12 Uhr und 15 Uhr im Kinosaal der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere statt. Der Eintritt zum ca. 30-minütigen Vortrag ist kostenfrei!

Datum: 17. August 2016 Uhrzeit: 12 und 15 Uhr Ort: Kinosaal des OZEANEUMs Kosten: Der Eintritt zum Vortrag ist für alle Interessierten kostenfrei Referent: Lothar Hennemann

 

 

Das Ende naht

Unser FÖJ'ler Sven (OZEANEUM) ist am rotieren. Kein Wunder, denn wir haben Hochsaison. Was er im schönen Monat Juni Neues erlebt hat, könnt Ihr in seinem Blog nachlesen:

zum FÖJ Blog

Ab nach draußen!

Draußen blüht und grünt es, und Sven (FÖJ'ler in der Museumspädagogik im OZEANEUM) hat seine Arbeitszeit nur am Schreibtisch des OZEANEUMs verbracht... Im Gegenteil! Was er im Mai (draußen) erlebt hat erfahrt Ihr in seinem FÖJ Blog!

Internationaler Museumstag 2016

Museen in der Kulturlandschaft, so lautet das Motto des Internationalen Museumstages, der am 22.05.2016 stattfindet. Das OZEANEUM und MEERESMUSEUM bieten dazu Sonderveranstaltungen an. Mehr Informationen findet Ihr hier.

 

 

Jaques unterwegs bei Krake & Co. (Foto © OZEANEUM Stralsund)

Neulich im Museum

Jaques war wieder im Deutschen Meeresmuseum unterwegs. Wem er begegnet und was er wieder ausheckt erfahrt Ihr hier:

Medienbox

Kraken & Konsorten basteln!

Origami- Fans aufgepasst: passend zum Jahresthema 2016 könnt Ihr nun Oktopus und Krake basteln! Wie das genau geht erfahrt Ihr Schritt für Schritt hier:

Meerestiere falten

Das neue Jahresthema "Kraken & Konsorten" (© OZEANEUM)

Die Kopffüßer sind los!

Seit Ostern ist das neue Jahresthema "Kraken & Konsorten" eröffnet. Im MEERESMUSEUM und OZEANEUM könnt Ihr ab jetzt Spannendes und Interessantes rund um diese geheimnisvolle Tiergruppe erfahren. Ihr wollt einen echten Riesenkraken sehen oder beobachten wie sich ein Nautilus bewegt? Dann nichts wie los ins Deutsche Meeresmuseum!

Ein FÖJ im Deutschen Meeresmuseum machen!

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Deutschen Meeresmuseum

MEERESMUSEUM und OZEANEUM suchen von September 2016 bis August 2017 wieder junge Menschen, die Lust auf neue Erfahrungen inmitten einzigartiger Museen haben. Die Aufgaben sind ebenso vielfältig wie die einzelnen Einsatzorte innerhalb des Deutschen Meeresmuseums:

Museumspädagogik OZEANEUM

Museumspädagogik MEERESMUSEUM

Aquarium MEERESMUSEUM

Projektgruppe Meeressäugetiere

 

Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es in den einzelnen Stellenausschreibungen und beim Jugendwerk Aufbau Ost JAO gGmbH. Ein Video gibt hier einen Einlick in das FÖJ in Mecklenburg-Vorpommern. Wie sieht ein FÖJ im OZEANEUM aus? Berichte unseres FÖJ-lers findet Ihr in unserem FÖJ-Blog.

Oster-Gewinnspiel im OZEANEUM (© Ozeaneum)

Osterferienspaß im OZEANEUM und MEERESMUSEUM

Nixen, Kraken und vieles mehr erwartet Euch vom 19. - 30.03.2016 im MEERESMUSEUM. Das gesamte Programm findet Ihr hier!

Im OZEANEUM wird es vom 22. - 30.03.2016 eine lustiges Oster-Gewinnspiel geben. Kommt vorbei und macht mit!

Dürfen wir vorstellen: der pazifische Riesenkrake. (Foto © OZEANEUM Stralsund)

Neu im OZEANEUM

Unser Pazifischer Riesenkrake ist heute von der Quarantäne in das Schaubecken gezogen. Anfänglich noch etwas zögerlich, erkundet er nun sein neues Heim.

Ab Ostern dreht sich im OZEANEUM & MEERESMUSEUM alles um "Kraken & Konsorten". Das gleichnamige Jahresthema widmet sich der Tierklasse der Kopffüßer, die zu den intelligentesten Tieren im Meer zählen.

Das Aquarium im Kursraum hats in sich. Foto © OZEANEUM Stralsund

Klein, aber oho!

Bestimmt wissen viele von Euch, dass es im OZEANEUM 'ne Menge Aquarien zu bestaunen gibt. Es gibt aber eins, das Ihr sicher nicht kennt- es sei denn Ihr wart schon einmal mit Euer Schulklasse aufgrund einer Veranstaltung im Kursraum bei der Dachterasse. Dort steht ein kleines Aquarium. Es ist nicht unbedingt groß und ganz viele interessante Tiere wie in den anderen Aquarien gibt es auch nicht zu sehen. Warum haben wir es dann? Im Prinzip für Euch Kinder. Wenn Ihr mit Eurer Schulklasse eine Veranstaltung im OZEANEUM besucht, können wir Euch mit dem Aquarium hautnah zeigen wie der Lebensraum Ostsee funktioniert.

Neugierig geworden? Hier gibts mehr Infos!

Ein toter Pottwal wird vom Strand abtransportiert ©Robert Marc Lehmann/Greenpeace
Einweisung der Studenten von Dr. Michael Dähne (rechts). Im Hintergrund drei gestrandete Pottwale © OZEANEUM Stralsund

Pottwalstrandungen an der südlichen Nordseeküste

Sicher habt Ihr es schon mitbekommen - im Januar sind mindestens 28 Pottwale an der südlichen Nordseeküste der Niederlande, Dänemarks, Deutschlands und Englands gestrandet und verstorben. Ist das normal? Jein.

Mitarbeiter des Büsumer Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung wissen, dass man bereits im 16. Jahrhundert solche Strandungen an der Nordsee beobachtet hat. Viele Pottwale wandern von den Azoren zum Nordatlantik und wieder zurück. Nehmen junge Wale eine falsche Abzweigung, landen sie manchmal in der Nordsee. Diese ist mit durchschnittlich 93 Metern ein recht flaches Meer und genau das wurde für die im Januar gestrandeten sogenannten "Jungbullen" (so nennt man noch nicht geschlechtsreife, männliche Wale) ein Problem. Warum? Weil ihr Orientierungssinn in flachen Gewässern nicht mehr so gut funktioniert. Stranden sie, erdrücken sie sich oft durch ihr eigenes Körpergewicht und sterben an Kreislaufversagen. Aber warum verschwimmen sich die Wale überhaupt? In tiefen Meeren wie dem Atlantik müssten sie sich doch gut orientieren können. Waren die Tiere vielleicht geschwächt? Wenn ja, wodurch? Bisher gibt es von Seiten der Wissenschaftler dazu noch keine einheitliche Aussage. Dr. Michael Dähne vom Meeresmuseum Stralsund sagt dazu: "Es gibt bis zu 30 Theorien, was überhaupt zu  Strandungen führt. Das beginnt bei Störungen im Erdmagnetfeld, über Verschiebungen der Nahrungsquellen, also wo sind die Tintenfische zu bestimmten Zeiten, über Einflüsse des Klimawandels bis hin zu den Strömungsbedingungen auf der Route der Wale von den Jagdgebieten im Norden nach Süden."

In den letzten Wochen sind auch Walforscher des Deutschen Meeresmuseums vor Ort gewesen und haben Mitarbeitern von Forschungseinrichtungen und Küstenschutz dabei geholfen, die Tiere zu zerlegen und für den Abtransport zu einer sog. Abdeckerstation vorzubereiten. Es ist in Europa verboten, das Walfleisch zu nutzen. Die Skelette einiger gestrandeter Tiere werden jedoch für die Wissenschaft genutzt. Auch das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund erhält eins.

Experimentieren zum Thema Plastikmüll im OZEANEUM. © OZEANEUM Stralsund

Experimentieren, abtauchen, Neues lernen!

Endlich sind Ferien! Das wissen auch die Pädagogen vom Deutschen Meeresmuseum und haben vom 01.02. bis 12.02.2016 interessante Führungen und spannende Experimente für Euch vorbereitet! Mehr zu den Angeboten im OZEANEUM und MEERESMUSEUM erfahrt ihr hier:

Angebote MEERESMUSEUM und OZEANEUM

Was wisst Ihr eigentlich schon über Haie? Museumspädagogin Nadine Pankow mit der Schul-AG im OZEANEUM. © Foto: Ozeaneum Stralsund

Als Haiforscher unterwegs

Am 19.01.2016 besuchte die Klasse 4c der Juri-Gagarin-Schule das OZEANEUM. Zusammen mit Museumspädagogin Nadine Pankow erfuhren die Kinder der Schul-AG viel Neues und Spannendes über Haie, zum Beispiel warum der Katzenhai Katzenhai heisst. Wollt Ihr auch mal echte Haie sehen? In den Aquarien des OZEANEUMs gibt es Einige zu bestaunen!

Und Tschüß: die GEO verlässt das OZEANEUM. © Foto: Ozeaneum Stralsund

Bye Bye GEO!

Am 19.01.2016 gegen Mittag ging es los: das Forschungstauchboot GEO verliess mittels Lastenausgleichsplatten und Kran das OZEANEUM und wurde auf einen LKW verladen. Ziel der Reise? Das Deutsche Museum in München, wo es ab dem 20.01.2016 in der Ausstellung "Pioniere der deutschen Meeresforschung" zu sehen sein wird.

Im Vordergrund die Bestimmung der Art und simultan dazu die Entnahme der DNA Probe im Hintergrund. (© OZEANEUM Stralsund)
Verschiedene Exemplare als Nasspräparat in der Sammlung. (©Johannes-Maria Schlorke)

Sammeln und bewahren

Aufgabe eines Museums ist es nicht nur auszustellen, sondern auch zu bewahren.  Dafür wurde am 09. und 10. Januar 2016 gesammeltes Probenmaterial der vergangenen Jahre aufgearbeitet. Verschiedenste Fischarten wurden bestimmt (z.B. Kofferfisch oder Schleimfisch). Entweder wurden sie der Präparation für die spätere Ausstellung übergeben oder ihnen wurden DNA Proben entnommen. Das NAUTINEUM auf dem Dänholm in Stralsund bot dafür die nötige Räumlichkeit. Hier konnten sich Wissenschaftler, Studenten und Präparatoren ihrer Arbeit widmen.

Winterangebot für Stralsunder Kita- und Hortgruppen (Jan-Mrz. 2016)

Kita- und Hortgruppen Stralsunds aufgepasst!

Von Januar bis März 2016 gibt es für unsere jungen Museumsgäste wieder ein besonderes Winterangebot im OZEANEUM! Mehr dazu erfahrt Ihr hier.

Die Partner des Projektes "Plastic School" vor dem IOW (© Foto: IOW)

PlasticSchool: wie Müll im Meer zum Unterrichtsstoff wird

Gemeinsam mit dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde tüftelt das Deutsche Meeresmuseum mit seinen beiden Standorten MEERESMUSEUM und OZEANEUM an Methoden, um das Thema Plastikmüll in den Ozeanen ab 2017 landesweit in den  Unterricht zu integrieren. Regelmäßig treffen sich die Partner und entwickeln erste Ideen. Bereits im September diskutierten auch Lehrerinnen und Lehrer aus Rostock und Stralsund bei der Auftaktveranstaltung die ersten Ansätze. Seitdem wird verbessert, sortiert und neu konzipiert. Im November und Januar planen die Projektpartner erste Tests mit Schulklassen. Das Projekt wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt.

Mit dem Rucksack durchs Museum- im Dezember 2015 geht's los! (Foto: R. Schmechel)

Neuer Kindergeburtstag: Mit dem Rucksack durchs Museum!

Ab Dezember 2015 bietet das OZEANEUM allen Tiefseebegeisterten zwischen 7 und 10 Jahren eine neue Möglichkeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Flitzt mit Rucksack und Reisekarte durchs Museum, probiert die Planktonflüsterpost aus oder beweist Eure Geschicklichkeit im Spiel. Eure Eltern oder Großeltern helfen Euch als Spielleiter, während Ihr mit samt euren Geburtstagsgästen alle 10 Stationen der „Rätselreise durch die Tiefsee“ erkundet. Weitere Infos gibt es hier:

Rätselreise durch die Tiefsee

Interessiert beobachtet Lehrer Carl Kinze mit seinen Schülern das Sezieren eines Kalmars. (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

"Meer Deutsch" für Dänische Schüler im MEERESMUSEUM und OZEANEUM

Am 03. und 04.11. besuchten uns zwei Deutschlehrer mit 11 Schülern aus Dänemark. Im Rahmen des Projektes "Meer Deutsch" erkundeten die Kinder Im MEERESMUSEUM mit unserer Museumspädagogin Eva Klooth und FÖJler Albert Beyer Tiefseeexponate, experimentierten und sezierten Kalmare. Im OZEANEUM ging Nadine Pankow mit den jungen Forschern auf Expedition Ostsee. Auf dem Programm standen unter anderem Experimente zum Salzgehalt der Meere. Ziel des Projektes ist es, die Deutschkenntnisse der dänischen Gäste zu festigen und die Faszination für das Meer zu fördern. Weitere Infos zu unseren Angeboten für junge Meeresfans gibt's hier.

Tauchboot GEO im OZEANEUM: eine der Stationen der Audioguide-Führung mit Museumstaucher Jaques (Foto: Uli Kunz)

Neu im OZEANEUM: Audioguide

Entdeckt das OZEANEUM auf eigene Faust mit unserem neuen Audioguide! Dieser ist ab sofort in deutscher, polnischer und englischer Sprache verfügbar. Ein Highlight für Kinder ist die abenteuerliche Führung mit dem kleinen Museumstaucher Jaques. Geht mit ihm auf Entdeckungsreise durch unsere Meere - bis hinab in die dunkle Tiefsee! Die Ausleihe kostet 1,00 Euro pro Person.

Jahresthema 2015: Expedition Tiefsee

Ab Ostern 2015 stellen wir Euch den am wenigsten erforschten Lebensraum der Erde genauer vor: die Tiefsee! Das Sonnenlicht reicht in den Weltmeeren nur bis in wenige Hundert Meter Wassertiefe; darunter herrscht völlige Dunkelheit. Ein unvorstellbarer Druck und Eiseskälte bestimmen ebenfalls das Leben in der Tiefsee. Dennoch gibt es dort Leben in Hülle und Fülle - nur ganz anders als wir es gewohnt sind.

Kaltwasserkorallen, Anglerfische, Vampirtintenfisch: neue Ausstellungselemente und Aquarien im MEERESMUSEUM und OZEANEUM laden im Themenjahr dazu ein, in die geheimnisvolle Welt der Tiefsee abzutauchen. Weitere Informationen gibt es hier.

Schildkrötenhospital für Kinder im MEERESMUSEUM.

Schildkrötenhospital

Im MEERESMUSEUM könnt Ihr Euch ab dem Frühsommer als Tierarzt versuchen! Das neue Schildkrötenhospital neben dem Aquarium der Meeresschildkröten lädt Euch zum Spielen ein. Stofftiere können dort gefüttert, untersucht und gepflegt werden. Dafür stehen Spritze, Stethoskop, Waage und Maßband zur Verfügung. Es liegen sogar echte Arbeitskittel für Euch bereit. Wollt Ihr mehr über unsere Meeresschildkröten wissen? Dann sind die Schaufütterungen (Mo, Mi und Fr um 13:15 Uhr) vielleicht das richtige für Euch.

Aktion der Kinder- und Jugendclubs des MEERESMUSEUMs: Schiffe der Zukunft aus Plastikmüll.

Schiffe der Zukunft

Passend zum Jahresthema 2014 „Kein Plastik Meer“ haben die Mitglieder der Kinder- und Jugendclubs des MEERESMUSEUMs Plastikmüll kreativ verwendet – nämlich als Baumaterial für „Schiffe und Forschungsstationen der Zukunft“. Sie fertigten Skizzen an und bauten in Teams ihr ganz spezielles Modell an mehreren Projekttagen zusammen. Aus einer Tablettenröhre, einer Kapsel und ein paar Leisten entstand ein Hubschrauber, aus alten CDs der Landeplatz. Klebestifte wurden zu Düsen, Spraydosen zu Bohrtürmen und Telefonhörer zur Kommandobrücke. Natürlich gab es auch Wohntürme, U-Boote, Laboratorien und Solaranlagen, schließlich sollten sie umweltfreundlich sein und ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Die ersten Modelle sind bereits fertiggestellt und koloriert. Sie sind derzeit im MEERESMUSEUM zu sehen.

Grafik: © Europa, SonyMusic

Mitmachhörspiel im OZEANEUM

Im OZEANEUM gab es am 19.10.2013 einen besonderen Hörspielabend unter Walen. In der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere präsentierte Originalsprecher Oliver Rohrbeck die Folge "Die drei ??? und der Super-Wal" der Hörspielserie. Wer selbst einmal in die Rolle eines Sprechers oder Geräuschemachers schlüpfen wollte, hatte beim anschließenden Mitmachhörspiel die einmalige Möglichkeit dazu. Ab sofort kann sich jeder das Mitmachhörspiel hier anhören.

Neue Projektwoche 'Klima in Aktion', hier der Baustein 'Eis oder heiß?' im OZEANEUM.

Neue Projektwoche: Klima in Aktion

 

Ab sofort können Schulklassen der Klassenstufen 7 bis 10 eine komplette Projektwoche rund um die Themen Klima und Klimawandel buchen. Verschiedene Akteure der Umweltbildung, darunter auch das MEERESMUSEUM und das OZEANEUM bieten aufeinander abgestimmte Veranstaltungen zu diesen Themen an. „Chaosspiel“, Solarbootbau, „Essen für das Klima“ oder Klimawandel im Meer und vieles Weitere stehen zur Auswahl bereit. Abgerundet wird die Woche durch einen Klimakrimi. Es gilt im Laufe der Woche das Verschwinden einer Klimamaschine und seiner Erfinderin zu enträtseln. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Infos im Flyer oder unter www.umweltschulen.de/klima-in-aktion

Ab 2014 sollen Kaltwasserkorallen in den Aquarien des OZEANEUMs zu sehen sein (Foto: Uli Kunz).

Kaltwasserkorallen aus Norwegen im OZEANEUM eingetroffen

Bei Korallen denken wir sofort an die warmen, lichtdurchfluteten Gewässer der Tropen. Das weltweit größte Korallenriff gibt es jedoch in den kalten Tiefen des Nordatlantiks: sogenannte KaltwasserkoraIlen leben dort in bis zu 1000 m Wassertiefe in völliger Dunkelheit. Einem Team um OZEANEUMs-Taucheinsatzleiter Henning May ist es nun gelungen, einige Exemplare aus Norwegen nach Stralsund zu bringen. "Das flachste bekannte Vorkommen von Kaltwasserkorallen befindet sich im Trondheimfjord in unter 100 m Wassertiefe.", erzählt Henning May. Nach elf Taucheinsätzen in bis zu 85 m Tiefe, 6°C kaltem Wasser und bei starker Strömung ist das Team mit der wertvollen Fracht in Stralsund angekommen. Ab 2014 sollen Kaltwasserkorallen in den Aquarien des OZEANEUMs zu sehen sein.

Mitmachaktion 'I love Arctic' von Greenpeace vor dem OZEANEUM.
I love Arctic!

Ein riesiges Herz für die Botschaft "I love Arctic" bildeten am 20. April etwa 100 Menschen vor dem OZEANEUM. Die Aktion war Teil einer weltweiten Kampagne von Greenpeace: „In vielen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Schweiz oder Großbritannien stehen Menschen für den Schutz der Arktis auf und lassen sich fotografieren“, sagt Angela Pieske, Projektleiterin von Greenpeace. „Die Bilder wird Greenpeace im Mai dem Arktischen Rat in Schweden übergeben.“. Der Rat hat sich zum Ziel gesetzt, Sicherheit und Klimaschutz für die arktische Region zu verbessern. Ein kleines Video zu den weltweiten "I love Arctic"-Aktionen könnt Ihr Euch hier anschauen.

Die knapp zehn Meter lange lebensgroße Nachbildung eines Riesenhais beeindruckt die Gäste nun im Eingangsbereich des Nordsee-Aquariums. (Foto: OZEANEUM Stralsund)
Neues 1:1-Modell eines Riesenhais im OZEANEUM

Eine knapp zehn Meter lange lebensgroße Nachbildung eines Riesenhais fand kurz vor dem Jahreswechsel im OZEANEUM ihren Platz im Eingangsbereich des Nordsee-Aquariums. Das weit aufgerissene Maul des Tieres scheint zu Unrecht bedrohlich. Anders als andere Haiarten sind Riesenhaie keine Raubfische. Sie schwimmen mit weit geöffnetem Maul und filtern Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Pro Stunde strömen so bis zu zwei Millionen Liter Wasser durch die Kiemenspalten. Einen anschaulichen Vergleich zu dieser Wassermenge bietet das Schwarmfischbecken des OZEANEUMs: es fasst 2,6 Millionen Liter.