Aktuelles

Hautnah dabei: Florian mit Tierpfleger André Oetjen bei der Fütterung des pazifischen Riesenkraken (Foto: Romy Kiebel/ Ozeaneum Stralsund)

Arm in Arm mit Strakan

Endlich sind Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern. Zeit fürs Baden am Strand, Faulenzen oder Herumtoben in der Natur. Florian Schröder aus Stralsund freute sich noch auf etwas ganz anderes: aus über 800 Einsendungen der diesjährigen Osteraktion gewann der Siebenjährige den Hauptgewinn: einen Besuch bei den Kraken im OZEANEUM. Am 26. Juli war es dann endlich soweit.

Nach einer kurzen Einführung zu Kraken, Kalmaren und Co. ging es direkt hinter die Kulissen an die Aquarien der superschlauen Meeresbewohner, wo Florian die beiden Pazifischen Riesenkraken streicheln und füttern konnte. Besonders fasziniert war der junge Stralsunder von den einzeln beweglichen Saugnäpfen und der Neugierde, mit der der Krake seine Hand erkundete.

Noch bis zum 4. September könnt Ihr mit Euren Familien als Museumsbesucher die Kraken im Rahmen des Familiensommers in den Aquarienrundgängen erleben.

"Werde Stranddetektiv!"-Tour

Das Deutsche Meeresmuseum lädt Euch ein, als Stranddetektiv auf die Suche nach Strandschätzen zu gehen! Welche Meerestiere und -pflanzen sind an der Ostseeküste zu Hause? Mit Kescher und Lupe ausgestattet, könnt Ihr die spannenden Fundstücke bestimmen. Und wer weiß, vielleicht finden sich auch Dinge, die überhaupt nicht ins Meer gehören?

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Mitmachen ist kostenfrei - kommt einfach an den Strand und findet unser Team mit seinem Detektiv-Bollerwagen!

Die genauen Termine und Treffpunkte findet Ihr hier:

zu den Stranddetektiv-Terminen

Einzelne Termine können bei schlechtem Wetter abgesagt werden.

Stranddetektiv-Beutel werden verteilt, solange der Vorrat reicht.

Familiensommer 2016 im MEERESMUSEUM und OZEANEUM.

Familiensommer 2016

Sommerzeit ist Ferienzeit! Vom 25. Juni bis 04. September findet im MEERESMUSEUM und OZEANEUM der Familiensommer 2016 statt. Als Museumsbesucher könnt Ihr Mikroskopieren, kreativ werden, unter Anleitung Kalmare sezieren und an interessanten Führungen teilnehmen! Das komplette Programm findet Ihr hier oder auf der folgenden Seite:

zum Familiensommer

 

 

Greenpeace-Aktionstage im OZEANEUM: Basstölpel beim Nestbau (©Felix Jachmann/Greenpeace)

Greenpeace Aktionstage

Ob im arktischen Eis, in den Tiefen der Ozeane, am australischen Riff oder am Ostseestrand: Plastikmüll verdreckt in unvorstellbaren Ausmaßen unsere Meere und Strände.

Bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoff gelangen jährlich von Land aus ins Meer. Geschätzte 150 Millionen Tonnen Plastikmüll haben sich dort bereits angesammelt.

„Die Meere verkommen vom größten Lebensraum zur größten Müllkippe der Welt. Es ist höchste Zeit, diese gigantische Umweltverschmutzung zu stoppen“, sagt Sandra Schöttner, Meeresschutz-Expertin von Greenpeace.

Bei den Aktionstagen der Umweltschutzorganisation vom 08. bis 12. August erfahren Besucher des Ozeaneums, was jeder Einzelne tun kann, um die Meere vor Plastikmüll zu schützen. Anhand von Mitmachaktionen, Bildtafeln und Broschüren zeigen Ehrenamtliche von Greenpeace, was die Ursachen und Auswirkungen von Plastikmüll in den Meeren sind und welche Wege es gibt, das Müllproblem zu lösen.

 

Die nächsten Termine:  08.-12.08., 20.-22.09., 24.-28.10.

Uhrzeit: 10 bis 17 Uhr            Ort: OZEANEUM

Basstölpel beim Nestaufbau auf Helgoland (Foto: R. M. Lehmann/ Greenpeace)

„Greenpeace und das Meer – die Vortragsreihe“

Tatort Meer – ist das Meer eine Müllkippe?

Immer größere Mengen Plastikmüll verschmutzen die Weltmeere. Auch die Munition der letzten Weltkriege rostet auf den Meeresböden. Gefährliche und giftige Substanzen aus Bomben gelangen an die Strände von Nord- und Ostsee.

Über diese Abfälle und die Gefahren für Mensch und Tier berichtet Lothar Hennemann. Im Anschluss ist Zeit für Fragen! Der Vortrag findet um 12 Uhr und 15 Uhr im Kinosaal der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere statt. Der Eintritt zum ca. 30-minütigen Vortrag ist kostenfrei!

Datum: 17. August 2016 Uhrzeit: 12 und 15 Uhr Ort: Kinosaal des OZEANEUMs Kosten: Der Eintritt zum Vortrag ist für alle Interessierten kostenfrei Referent: Lothar Hennemann

 

 

Das Ende naht

Unser FÖJ'ler Sven (OZEANEUM) ist am rotieren. Kein Wunder, denn wir haben Hochsaison. Was er im schönen Monat Juni Neues erlebt hat, könnt Ihr in seinem Blog nachlesen:

zum FÖJ Blog

Schülerwettbewerb „MeerWissen"

Schülerinnen und Schüler, ahoi! Ihr interessiert Euch für Meere&Ozeane und gleichzeitig schlummert ein Regisseur, Schauspieler oder Kameramann in Euch? Dann seid dabei und gewinnt den DFG-Spezialpreis MeerWissen im Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science. Gewinnt eine Ausfahrt mit einem echten Forschungsschiff! Teilnehmen könnt Ihr, wenn Ihr zwischen 14 und 19 Jahren alt seid (Klasse 8-13). Einsendeschluss für die Videos ist der 31. Juli 2016.

Lasst Euch hier inspirieren und geht für alle weiteren Infos auf www.fastforwardscience.de

Ab nach draußen!

Draußen blüht und grünt es, und Sven (FÖJ'ler in der Museumspädagogik im OZEANEUM) hat seine Arbeitszeit nur am Schreibtisch des OZEANEUMs verbracht... Im Gegenteil! Was er im Mai (draußen) erlebt hat erfahrt Ihr in seinem FÖJ Blog!

Jaques unterwegs bei Krake & Co. (Foto © OZEANEUM Stralsund)

Neulich im Museum

Jaques war wieder im Deutschen Meeresmuseum unterwegs. Wem er begegnet und was er wieder ausheckt erfahrt Ihr hier:

Medienbox

Kraken & Konsorten basteln!

Origami- Fans aufgepasst: passend zum Jahresthema 2016 könnt Ihr nun Oktopus und Krake basteln! Wie das genau geht erfahrt Ihr Schritt für Schritt hier:

Meerestiere falten

Das neue Jahresthema "Kraken & Konsorten" (© OZEANEUM)

Die Kopffüßer sind los!

Seit Ostern ist das neue Jahresthema "Kraken & Konsorten" eröffnet. Im MEERESMUSEUM und OZEANEUM könnt Ihr ab jetzt Spannendes und Interessantes rund um diese geheimnisvolle Tiergruppe erfahren. Ihr wollt einen echten Riesenkraken sehen oder beobachten wie sich ein Nautilus bewegt? Dann nichts wie los ins Deutsche Meeresmuseum!

Ein FÖJ im Deutschen Meeresmuseum machen!

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Deutschen Meeresmuseum

MEERESMUSEUM und OZEANEUM suchen von September 2016 bis August 2017 wieder junge Menschen, die Lust auf neue Erfahrungen inmitten einzigartiger Museen haben. Die Aufgaben sind ebenso vielfältig wie die einzelnen Einsatzorte innerhalb des Deutschen Meeresmuseums:

Museumspädagogik OZEANEUM

Museumspädagogik MEERESMUSEUM

Aquarium MEERESMUSEUM

Projektgruppe Meeressäugetiere

 

Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es in den einzelnen Stellenausschreibungen und beim Jugendwerk Aufbau Ost JAO gGmbH. Ein Video gibt hier einen Einlick in das FÖJ in Mecklenburg-Vorpommern. Wie sieht ein FÖJ im OZEANEUM aus? Berichte unseres FÖJ-lers findet Ihr in unserem FÖJ-Blog.

Oster-Gewinnspiel im OZEANEUM (© Ozeaneum)

Osterferienspaß im OZEANEUM und MEERESMUSEUM

Nixen, Kraken und vieles mehr erwartet Euch vom 19. - 30.03.2016 im MEERESMUSEUM. Das gesamte Programm findet Ihr hier!

Im OZEANEUM wird es vom 22. - 30.03.2016 eine lustiges Oster-Gewinnspiel geben. Kommt vorbei und macht mit!

Dürfen wir vorstellen: der pazifische Riesenkrake. (Foto © OZEANEUM Stralsund)

Neu im OZEANEUM

Unser Pazifischer Riesenkrake ist heute von der Quarantäne in das Schaubecken gezogen. Anfänglich noch etwas zögerlich, erkundet er nun sein neues Heim.

Ab Ostern dreht sich im OZEANEUM & MEERESMUSEUM alles um "Kraken & Konsorten". Das gleichnamige Jahresthema widmet sich der Tierklasse der Kopffüßer, die zu den intelligentesten Tieren im Meer zählen.

Das Aquarium im Kursraum hats in sich. Foto © OZEANEUM Stralsund

Klein, aber oho!

Bestimmt wissen viele von Euch, dass es im OZEANEUM 'ne Menge Aquarien zu bestaunen gibt. Es gibt aber eins, das Ihr sicher nicht kennt- es sei denn Ihr wart schon einmal mit Euer Schulklasse aufgrund einer Veranstaltung im Kursraum bei der Dachterasse. Dort steht ein kleines Aquarium. Es ist nicht unbedingt groß und ganz viele interessante Tiere wie in den anderen Aquarien gibt es auch nicht zu sehen. Warum haben wir es dann? Im Prinzip für Euch Kinder. Wenn Ihr mit Eurer Schulklasse eine Veranstaltung im OZEANEUM besucht, können wir Euch mit dem Aquarium hautnah zeigen wie der Lebensraum Ostsee funktioniert.

Neugierig geworden? Hier gibts mehr Infos!

Ein toter Pottwal wird vom Strand abtransportiert ©Robert Marc Lehmann/Greenpeace
Einweisung der Studenten von Dr. Michael Dähne (rechts). Im Hintergrund drei gestrandete Pottwale © OZEANEUM Stralsund

Pottwalstrandungen an der südlichen Nordseeküste

Sicher habt Ihr es schon mitbekommen - im Januar sind mindestens 28 Pottwale an der südlichen Nordseeküste der Niederlande, Dänemarks, Deutschlands und Englands gestrandet und verstorben. Ist das normal? Jein.

Mitarbeiter des Büsumer Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung wissen, dass man bereits im 16. Jahrhundert solche Strandungen an der Nordsee beobachtet hat. Viele Pottwale wandern von den Azoren zum Nordatlantik und wieder zurück. Nehmen junge Wale eine falsche Abzweigung, landen sie manchmal in der Nordsee. Diese ist mit durchschnittlich 93 Metern ein recht flaches Meer und genau das wurde für die im Januar gestrandeten sogenannten "Jungbullen" (so nennt man noch nicht geschlechtsreife, männliche Wale) ein Problem. Warum? Weil ihr Orientierungssinn in flachen Gewässern nicht mehr so gut funktioniert. Stranden sie, erdrücken sie sich oft durch ihr eigenes Körpergewicht und sterben an Kreislaufversagen. Aber warum verschwimmen sich die Wale überhaupt? In tiefen Meeren wie dem Atlantik müssten sie sich doch gut orientieren können. Waren die Tiere vielleicht geschwächt? Wenn ja, wodurch? Bisher gibt es von Seiten der Wissenschaftler dazu noch keine einheitliche Aussage. Dr. Michael Dähne vom Meeresmuseum Stralsund sagt dazu: "Es gibt bis zu 30 Theorien, was überhaupt zu  Strandungen führt. Das beginnt bei Störungen im Erdmagnetfeld, über Verschiebungen der Nahrungsquellen, also wo sind die Tintenfische zu bestimmten Zeiten, über Einflüsse des Klimawandels bis hin zu den Strömungsbedingungen auf der Route der Wale von den Jagdgebieten im Norden nach Süden."

In den letzten Wochen sind auch Walforscher des Deutschen Meeresmuseums vor Ort gewesen und haben Mitarbeitern von Forschungseinrichtungen und Küstenschutz dabei geholfen, die Tiere zu zerlegen und für den Abtransport zu einer sog. Abdeckerstation vorzubereiten. Es ist in Europa verboten, das Walfleisch zu nutzen. Die Skelette einiger gestrandeter Tiere werden jedoch für die Wissenschaft genutzt. Auch das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund erhält eins.

Experimentieren zum Thema Plastikmüll im OZEANEUM. © OZEANEUM Stralsund

Experimentieren, abtauchen, Neues lernen!

Endlich sind Ferien! Das wissen auch die Pädagogen vom Deutschen Meeresmuseum und haben vom 01.02. bis 12.02.2016 interessante Führungen und spannende Experimente für Euch vorbereitet! Mehr zu den Angeboten im OZEANEUM und MEERESMUSEUM erfahrt ihr hier:

Angebote MEERESMUSEUM und OZEANEUM

Was wisst Ihr eigentlich schon über Haie? Museumspädagogin Nadine Pankow mit der Schul-AG im OZEANEUM. © Foto: Ozeaneum Stralsund

Als Haiforscher unterwegs

Am 19.01.2016 besuchte die Klasse 4c der Juri-Gagarin-Schule das OZEANEUM. Zusammen mit Museumspädagogin Nadine Pankow erfuhren die Kinder der Schul-AG viel Neues und Spannendes über Haie, zum Beispiel warum der Katzenhai Katzenhai heisst. Wollt Ihr auch mal echte Haie sehen? In den Aquarien des OZEANEUMs gibt es Einige zu bestaunen!

Und Tschüß: die GEO verlässt das OZEANEUM. © Foto: Ozeaneum Stralsund

Bye Bye GEO!

Am 19.01.2016 gegen Mittag ging es los: das Forschungstauchboot GEO verliess mittels Lastenausgleichsplatten und Kran das OZEANEUM und wurde auf einen LKW verladen. Ziel der Reise? Das Deutsche Museum in München, wo es ab dem 20.01.2016 in der Ausstellung "Pioniere der deutschen Meeresforschung" zu sehen sein wird.

Im Vordergrund die Bestimmung der Art und simultan dazu die Entnahme der DNA Probe im Hintergrund. (© OZEANEUM Stralsund)
Verschiedene Exemplare als Nasspräparat in der Sammlung. (©Johannes-Maria Schlorke)

Sammeln und bewahren

Aufgabe eines Museums ist es nicht nur auszustellen, sondern auch zu bewahren.  Dafür wurde am 09. und 10. Januar 2016 gesammeltes Probenmaterial der vergangenen Jahre aufgearbeitet. Verschiedenste Fischarten wurden bestimmt (z.B. Kofferfisch oder Schleimfisch). Entweder wurden sie der Präparation für die spätere Ausstellung übergeben oder ihnen wurden DNA Proben entnommen. Das NAUTINEUM auf dem Dänholm in Stralsund bot dafür die nötige Räumlichkeit. Hier konnten sich Wissenschaftler, Studenten und Präparatoren ihrer Arbeit widmen.

Winterangebot für Stralsunder Kita- und Hortgruppen (Jan-Mrz. 2016)

Kita- und Hortgruppen Stralsunds aufgepasst!

Von Januar bis März 2016 gibt es für unsere jungen Museumsgäste wieder ein besonderes Winterangebot im OZEANEUM! Mehr dazu erfahrt Ihr hier.

Die Partner des Projektes "Plastic School" vor dem IOW (© Foto: IOW)

PlasticSchool: wie Müll im Meer zum Unterrichtsstoff wird

Gemeinsam mit dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde tüftelt das Deutsche Meeresmuseum mit seinen beiden Standorten MEERESMUSEUM und OZEANEUM an Methoden, um das Thema Plastikmüll in den Ozeanen ab 2017 landesweit in den  Unterricht zu integrieren. Regelmäßig treffen sich die Partner und entwickeln erste Ideen. Bereits im September diskutierten auch Lehrerinnen und Lehrer aus Rostock und Stralsund bei der Auftaktveranstaltung die ersten Ansätze. Seitdem wird verbessert, sortiert und neu konzipiert. Im November und Januar planen die Projektpartner erste Tests mit Schulklassen. Das Projekt wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt.

Mit dem Rucksack durchs Museum- im Dezember 2015 geht's los! (Foto: R. Schmechel)

Neuer Kindergeburtstag: Mit dem Rucksack durchs Museum!

Ab Dezember 2015 bietet das OZEANEUM allen Tiefseebegeisterten zwischen 7 und 10 Jahren eine neue Möglichkeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Flitzt mit Rucksack und Reisekarte durchs Museum, probiert die Planktonflüsterpost aus oder beweist Eure Geschicklichkeit im Spiel. Eure Eltern oder Großeltern helfen Euch als Spielleiter, während Ihr mit samt euren Geburtstagsgästen alle 10 Stationen der „Rätselreise durch die Tiefsee“ erkundet. Weitere Infos gibt es hier:

Rätselreise durch die Tiefsee

Interessiert beobachtet Lehrer Carl Kinze mit seinen Schülern das Sezieren eines Kalmars. (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

"Meer Deutsch" für Dänische Schüler im MEERESMUSEUM und OZEANEUM

Am 03. und 04.11. besuchten uns zwei Deutschlehrer mit 11 Schülern aus Dänemark. Im Rahmen des Projektes "Meer Deutsch" erkundeten die Kinder Im MEERESMUSEUM mit unserer Museumspädagogin Eva Klooth und FÖJler Albert Beyer Tiefseeexponate, experimentierten und sezierten Kalmare. Im OZEANEUM ging Nadine Pankow mit den jungen Forschern auf Expedition Ostsee. Auf dem Programm standen unter anderem Experimente zum Salzgehalt der Meere. Ziel des Projektes ist es, die Deutschkenntnisse der dänischen Gäste zu festigen und die Faszination für das Meer zu fördern. Weitere Infos zu unseren Angeboten für junge Meeresfans gibt's hier.

Tauchboot GEO im OZEANEUM: eine der Stationen der Audioguide-Führung mit Museumstaucher Jaques (Foto: Uli Kunz)

Neu im OZEANEUM: Audioguide

Entdeckt das OZEANEUM auf eigene Faust mit unserem neuen Audioguide! Dieser ist ab sofort in deutscher, polnischer und englischer Sprache verfügbar. Ein Highlight für Kinder ist die abenteuerliche Führung mit dem kleinen Museumstaucher Jaques. Geht mit ihm auf Entdeckungsreise durch unsere Meere - bis hinab in die dunkle Tiefsee! Die Ausleihe kostet 1,00 Euro pro Person.

Jahresthema 2015: Expedition Tiefsee

Ab Ostern 2015 stellen wir Euch den am wenigsten erforschten Lebensraum der Erde genauer vor: die Tiefsee! Das Sonnenlicht reicht in den Weltmeeren nur bis in wenige Hundert Meter Wassertiefe; darunter herrscht völlige Dunkelheit. Ein unvorstellbarer Druck und Eiseskälte bestimmen ebenfalls das Leben in der Tiefsee. Dennoch gibt es dort Leben in Hülle und Fülle - nur ganz anders als wir es gewohnt sind.

Kaltwasserkorallen, Anglerfische, Vampirtintenfisch: neue Ausstellungselemente und Aquarien im MEERESMUSEUM und OZEANEUM laden im Themenjahr dazu ein, in die geheimnisvolle Welt der Tiefsee abzutauchen. Weitere Informationen gibt es hier.

Schildkrötenhospital für Kinder im MEERESMUSEUM.

Schildkrötenhospital

Im MEERESMUSEUM könnt Ihr Euch ab dem Frühsommer als Tierarzt versuchen! Das neue Schildkrötenhospital neben dem Aquarium der Meeresschildkröten lädt Euch zum Spielen ein. Stofftiere können dort gefüttert, untersucht und gepflegt werden. Dafür stehen Spritze, Stethoskop, Waage und Maßband zur Verfügung. Es liegen sogar echte Arbeitskittel für Euch bereit. Wollt Ihr mehr über unsere Meeresschildkröten wissen? Dann sind die Schaufütterungen (Mo, Mi und Fr um 13:15 Uhr) vielleicht das richtige für Euch.

Aktion der Kinder- und Jugendclubs des MEERESMUSEUMs: Schiffe der Zukunft aus Plastikmüll.

Schiffe der Zukunft

Passend zum Jahresthema 2014 „Kein Plastik Meer“ haben die Mitglieder der Kinder- und Jugendclubs des MEERESMUSEUMs Plastikmüll kreativ verwendet – nämlich als Baumaterial für „Schiffe und Forschungsstationen der Zukunft“. Sie fertigten Skizzen an und bauten in Teams ihr ganz spezielles Modell an mehreren Projekttagen zusammen. Aus einer Tablettenröhre, einer Kapsel und ein paar Leisten entstand ein Hubschrauber, aus alten CDs der Landeplatz. Klebestifte wurden zu Düsen, Spraydosen zu Bohrtürmen und Telefonhörer zur Kommandobrücke. Natürlich gab es auch Wohntürme, U-Boote, Laboratorien und Solaranlagen, schließlich sollten sie umweltfreundlich sein und ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Die ersten Modelle sind bereits fertiggestellt und koloriert. Sie sind derzeit im MEERESMUSEUM zu sehen.

Grafik: © Europa, SonyMusic

Mitmachhörspiel im OZEANEUM

Im OZEANEUM gab es am 19.10.2013 einen besonderen Hörspielabend unter Walen. In der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere präsentierte Originalsprecher Oliver Rohrbeck die Folge "Die drei ??? und der Super-Wal" der Hörspielserie. Wer selbst einmal in die Rolle eines Sprechers oder Geräuschemachers schlüpfen wollte, hatte beim anschließenden Mitmachhörspiel die einmalige Möglichkeit dazu. Ab sofort kann sich jeder das Mitmachhörspiel hier anhören.

Neue Projektwoche 'Klima in Aktion', hier der Baustein 'Eis oder heiß?' im OZEANEUM.

Neue Projektwoche: Klima in Aktion

 

Ab sofort können Schulklassen der Klassenstufen 7 bis 10 eine komplette Projektwoche rund um die Themen Klima und Klimawandel buchen. Verschiedene Akteure der Umweltbildung, darunter auch das MEERESMUSEUM und das OZEANEUM bieten aufeinander abgestimmte Veranstaltungen zu diesen Themen an. „Chaosspiel“, Solarbootbau, „Essen für das Klima“ oder Klimawandel im Meer und vieles Weitere stehen zur Auswahl bereit. Abgerundet wird die Woche durch einen Klimakrimi. Es gilt im Laufe der Woche das Verschwinden einer Klimamaschine und seiner Erfinderin zu enträtseln. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Infos im Flyer oder unter www.umweltschulen.de/klima-in-aktion

Ab 2014 sollen Kaltwasserkorallen in den Aquarien des OZEANEUMs zu sehen sein (Foto: Uli Kunz).

Kaltwasserkorallen aus Norwegen im OZEANEUM eingetroffen

Bei Korallen denken wir sofort an die warmen, lichtdurchfluteten Gewässer der Tropen. Das weltweit größte Korallenriff gibt es jedoch in den kalten Tiefen des Nordatlantiks: sogenannte KaltwasserkoraIlen leben dort in bis zu 1000 m Wassertiefe in völliger Dunkelheit. Einem Team um OZEANEUMs-Taucheinsatzleiter Henning May ist es nun gelungen, einige Exemplare aus Norwegen nach Stralsund zu bringen. "Das flachste bekannte Vorkommen von Kaltwasserkorallen befindet sich im Trondheimfjord in unter 100 m Wassertiefe.", erzählt Henning May. Nach elf Taucheinsätzen in bis zu 85 m Tiefe, 6°C kaltem Wasser und bei starker Strömung ist das Team mit der wertvollen Fracht in Stralsund angekommen. Ab 2014 sollen Kaltwasserkorallen in den Aquarien des OZEANEUMs zu sehen sein.

Mitmachaktion 'I love Arctic' von Greenpeace vor dem OZEANEUM.
I love Arctic!

Ein riesiges Herz für die Botschaft "I love Arctic" bildeten am 20. April etwa 100 Menschen vor dem OZEANEUM. Die Aktion war Teil einer weltweiten Kampagne von Greenpeace: „In vielen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Schweiz oder Großbritannien stehen Menschen für den Schutz der Arktis auf und lassen sich fotografieren“, sagt Angela Pieske, Projektleiterin von Greenpeace. „Die Bilder wird Greenpeace im Mai dem Arktischen Rat in Schweden übergeben.“. Der Rat hat sich zum Ziel gesetzt, Sicherheit und Klimaschutz für die arktische Region zu verbessern. Ein kleines Video zu den weltweiten "I love Arctic"-Aktionen könnt Ihr Euch hier anschauen.

Die knapp zehn Meter lange lebensgroße Nachbildung eines Riesenhais beeindruckt die Gäste nun im Eingangsbereich des Nordsee-Aquariums. (Foto: OZEANEUM Stralsund)
Neues 1:1-Modell eines Riesenhais im OZEANEUM

Eine knapp zehn Meter lange lebensgroße Nachbildung eines Riesenhais fand kurz vor dem Jahreswechsel im OZEANEUM ihren Platz im Eingangsbereich des Nordsee-Aquariums. Das weit aufgerissene Maul des Tieres scheint zu Unrecht bedrohlich. Anders als andere Haiarten sind Riesenhaie keine Raubfische. Sie schwimmen mit weit geöffnetem Maul und filtern Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Pro Stunde strömen so bis zu zwei Millionen Liter Wasser durch die Kiemenspalten. Einen anschaulichen Vergleich zu dieser Wassermenge bietet das Schwarmfischbecken des OZEANEUMs: es fasst 2,6 Millionen Liter.